Ein Wochenende voller spiritueller Impulse, schöner Radwege, einer guten Gemeinschaft und toller Momente erlebten jetzt 58 Radwallfahrerinnen und Radwallfahrer, die sich aus Lette und Umgebung auf den Weg in den 95 km entfernten Wallfahrtsort gemacht haben. Dabei konnte sich die Gruppe auch über neue Pilgerinnen und Pilger freuen, die zum ersten Mal dabei waren.
Die Wallfahrt begann am Samstag, 09. August, um 05.00 Uhr morgens mit dem Reisesegen, der durch Diakon Bernhard Krampe gespendet wurde. Nach der ersten Etappe, auf der langsam die Sonne aufging, wurde in Marbeck ein Wortgottesdienst mit Kommunionausteilung gefeiert, der von Mitgliedern der Gruppe vorbereitet und gestaltet wurde. Anschließend konnten sich alle bei einem gemeinsamen Frühstück in der Kirche stärken.
Bei bestem Wetter und mit einigen weiteren Pausen ging es weiter nach Kevelaer, wo nach einem gemeinsamen Mittagessen und einer Mittagspause der Kreuzweg gebetet wurde. Dabei standen Texte rund um Hoffnung in schwierigen Situationen im Zentrum.
Den Abend verbrachten de Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann in geselligen Runden.
Am Sonntagmorgen stand der Einzug und die Begrüßung am Gnadenbild – dem Zentrum der Wallfahrt – auf dem Programm. Anschließend wurde auch ein Gottesdienst zusammen mit Pilgern und einer Blaskapelle aus Simmerath gefeiert, zudem hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Zeit, um weitere Stätten und Geschäfte in Kevelaer zu besuchen.
Um 12.00 Uhr machte sich die Gruppe wieder auf den Rückweg nach Lette, wo zuerst eine Abschlussandacht gefeiert wurde und dann ein gemütlicher und geselliger Abschluss stattfand. Dabei wurden auch einige Radfahrerinnen und Radfahrer für eine langjährige Teilnahme geehrt.
Insgesamt blickt die Wallfahrtsgruppe auf ein gelungenes Wochenende zurück und blickt schon voller Vorfreude auf die Radwallfahrt im nächsten Jahr, die vom 08. bis zum 09. August 2026 stattfindet.
Ein besonderer Dank gilt dem Pflegedienst in't Hues für den kostenlosen Verleih der Begleitfahrzeuge, der Raiffeisen Maria-Veen – Lette für den Kraftstoff und Familie Reismann, die den Fahrradanhänger kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

